Meta Ads 2025: Advantage+, KI-Targeting und neue Creative-Formate im Überblick
Advantage+ Campaigns, KI-gestütztes Targeting, neue Creatives-Formate — der aktuelle Stand und was das für deine Kampagnen bedeutet.
Meta hat das Ads-Ökosystem in den letzten zwei Jahren tiefgreifend verändert. Advantage+ Campaigns, KI-gestütztes Targeting und neue Creative-Formate haben klassische Kampagnenstrukturen weitgehend abgelöst. Wer noch mit alten Playbooks arbeitet, verliert gegenüber der Konkurrenz.
Advantage+ Shopping Campaigns: Für E-Commerce ein Muss
Advantage+ Shopping Campaigns (ASC) überlassen dem Algorithmus Targeting, Placement und Creative-Ausspielung. Der Algorithmus kombiniert deine Assets automatisch und findet den optimalen Kanal. In Tests schlagen ASC regelmäßig manuelle Kampagnen — vorausgesetzt, du lieferst hochwertige Creative-Assets und ausreichend Katalogdaten.
- Liefere mindestens 10–20 Creative-Varianten (Bilder, Videos, Texte) für maximale Lernfähigkeit.
- Nutze den Budget-Split: 70 % ASC, 30 % manuelle Kampagnen für Retargeting und spezifische Segmente.
- Achte auf saubere Produktdaten im Catalog — fehlerhafte Feeds bremsen die Algorithmusoptimierung.
KI-Targeting: Was Broad Audience wirklich bedeutet
Meta empfiehlt zunehmend breites Targeting ohne detaillierte Zielgruppeneinschränkungen — und der Algorithmus findet selbst die konversionsstärksten Segmente. Das klingt kontraintuitiv, funktioniert aber mit ausreichend Conversion-Daten (500+ Ereignisse/Monat) überraschend gut. Für kleinere Budgets bleibt Audience-Definition wichtig.
Creative-Formate 2025: Worauf du setzen solltest
Video dominiert — aber nicht jedes Video. Kurze vertikale Videos (9:16, unter 30 Sekunden) mit starken ersten 3 Sekunden performen am besten. UGC-Style (User Generated Content — authentisch wirkende, "unprofessionelle" Videos) schlägt hochproduzierten Content oft deutlich. Carousel Ads bleiben für E-Commerce und Produktvergleiche stark.
Praxistipp: Teste immer mindestens 3–5 völlig unterschiedliche Creative-Konzepte gegeneinander. Den Gewinner nicht imitieren — ein neuer Ansatz gewinnt häufiger als eine Variation des Bestehenden.
Tracking und iOS 17: Was jetzt zählt
Durch Apples App Tracking Transparency und iOS 17 Link Tracking Protection ist das klassische Pixel-basierte Tracking eingeschränkt. Conversions API (CAPI) ist Pflicht — implementiere serverseitiges Tracking parallel zum Browser-Pixel für maximale Signalqualität. Meta schätzt, dass CAPI 15–20 % mehr Conversions modelliert als Pixel allein.
Attribution: Wie Meta Ergebnisse zählt
Meta zählt standardmäßig "7-day click, 1-day view" Attribution. Das kann bei längeren Sales Cycles zu Doppelzählungen mit Google Ads führen. Nutze ein neutrales Attributionsmodell (z.B. Google Analytics 4 mit Data-Driven Attribution) als Referenzpunkt und vergleiche Meta-Daten nie direkt mit Google Ads-Daten.
Christian Hesselmann
LinkedInGeschäftsführer, whatsdigital
Christian ist Experte für GEO (Generative Engine Optimization), AI Visibility und Performance Marketing. Er berät Unternehmen im DACH-Raum dabei, in KI-gestützten Suchsystemen wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews sichtbar zu werden.
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